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Siftables, die Mini Computer der Zukunft…

Siftables, Mini Computer der Zukunft mit Display in Würfelformhaben David Merrill and Jeevan Kalanithi vom MIT entwickelt. Ein spannender Ansatz um neue Lernkonzepte zu entwickeln oder Daten zu strukturieren. Bei den Siftables handelt es sich um kleine Würfel in denen ein Minicomputer mit Display, Infrarotempfängern, Bewegungssensoren und USB Schnittstelle integriert wurde. Über Software können diese immer wieder neue Funktionalitäten erhalten und sich über die Infrarotschnittstelle gegenseitig erkennen und auch beeinflussen. Bereits entwickelt und als Demo zu sehen sind Applikationen die Mathematik spielerisch erleben lassen, aus einem gegeben Satz aus Buchstaben muß man Wörter bilden, eine simple Bildbearbeitung oder eine neue Art um Bilder mit Schlagworten zu organisieren. Aktuell entwickeln die Macher gerade weitere Programme und möchten auch Spiele für diese Geräte herstellen.

Hier zwei Beispiele:

Ich bin gespannt, wann diese kleinen Teile zum normalen Alltag in einem Kinderzimmer oder als zusätzliches Eingabegerät auf unseren Schreibtisch zu finden sind. Vorstellen könnte ich mir z.B. das ein paar der Teile im Büro die letzten bearbeiteten Dokumente oder Programme darstellen mit denen man gearbeitet hat und diese bequem durch Schütteln eines der Siftables am Computer geöffnet wird.

Zu einem regen Austausch von Ideen für Anwendungen seid ihr gerne im Kommentarbereich aufgerufen. Ich bin schon gespannt welche Anwendungen Euch dafür so einfallen werden.

Hier gehts zur Website der Siftables.

Fällt er oder steigt er, der Preis für LED-Backlight TVs?

Preis fuer Backlight TVGroßes Angebot, hohe Nachfrage – da sollten eigentlich die Preise fallen! Wie passen Gerüchte von einer möglichen Preiserhöhung bei LED-Backlight-TVs in dieses Bild?

Bevor sich aber alles ums Geld dreht, ein paar Worte zur LED-Backlight-Technologie. Grundsätzlich arbeiten LCD-Fernseher mit Hintergrundbeleuchtung. Dieses weiße Hintergrundlicht strahlt durch Flüssigkristallelemente, deren Lichtdurchlässigkeit TFT-Elemente (Dünnfilmtransistor) regeln, indem sie eine elektrische Spannung anlegen. In den Farbzellen dieser TFT-Elemente wird dann die gewünschte Farbe des jeweiligen Bildpunkts (Pixel) generiert, durch additives mischen der Grundfarben Rot, Grün und Blau. Herkömmliche Flüssigkristallbildschirme (LCD für Liquid Crystal Display) verwenden als Hintergrundbeleuchtung Leuchtstoffröhren, sogenannte CCFLs. Die Backlight-Technologie erzeugt das Hintergrundlicht mittels Leuchtdioden (LEDs).

Mit den neuen LED Fernsehern versucht man die bekannten Probleme der LCDs auszumerzen. Zum einen kam es vor, dass die hinter dem Display angeordneten Leuchtstoffröhren durchleuchteten, also sichtbar wurden. Zum anderen aber war es LCDs nicht möglich ein echtes Schwarz darzustellen; über ein dunkles Grau kam man nicht hinaus.

Sowohl hinsichtlich der Anordnung wie der Farbe der Leuchtdioden verfolgen die Hersteller zwei Herangehensweisen. Bezüglich der Anordnung: entweder werden wenige LEDs am Rand des Bildschirms angeordnet (Edge-LED-Backlight), oder die Leuchtdioden werden über den gesamten Bereich des Monitors (Direct/Full-LED) verteilt. Der Vorzug dieses Verfahrens ist die individuelle Regulierbarkeit der kleinen Leuchtdiodeneinheiten, mit der Konsequenz besserer Kontrastschärfe und besserer Schwarzdarstellung. Der Nachteil der Full-LED-Technologie liegt im größeren Energieverbrauch.

Hinsichtlich des Hintergrundlichts: es gibt weiße und dreifarbige Leuchtdioden, die zu weiß gemischt werden. Jüngst hat Sharp eine Variante mit vierfarbigen Dioden vorgestellt, die Farben noch satter und natürlicher darstellen sollen.

Dass für Fernseher mit LED Technik (http://www.geizkragen.de/preisvergleich/tv-und-dvd/led-tv/) die Nachfrage groß ist, leuchtet ein. Gut dreieinhalb Millionen Stück wurden davon 2009 verkauft, 2010, schätzt man, dass sich der Absatz verzehnfachen wird. Trotzdem scheinen einige Zulieferer von der enormen Nachfrage überrascht worden zu sein. Besonders an feingliedrigen Lichtleiterplatten, die vor allem die Hintergrundbeleuchtung bei der Edge-LED-Technologie gleichmäßig verteilen sollen, mangelt es. Lieferengpässe gibt es aber auch bei der Leuchtdiodenherstellung. Ob LED Fernseher bis Weihnachten 2010 tatsächlich um 20-30% billiger werden, wie es Anfang diese Jahres noch prognostiziert wurde, bleibt unter diesen Umständen abzuwarten. Ob sich die Preise der LED Fernseher mit Edge-LED- und Full-LED-Backlight unterschiedlich entwickeln, steht ebenfalls in den Sternen.

Vielen Dank für den Gastbeitrag von Tim B.

International Lighting Design Index 2010

Buch - International Lighting Design Index 2010Das erste Nachschlagewerk für die Lichtdesign-Szene erscheint alle zwei Jahre.
Über 100 aktuelle Projekte für Stadträume, Gebäude, Ladenbau und Kulturleben.
Der Almanach mit Brancheninformationen zu Lichtdesignern, -herstellern, -messen, ausstellungen und -wettbewerben.

Licht ist der Baustoff des 21. Jahrhunderts. Neue Technologien, die Licht präzise steuern und obendrein sparsam sind, eröffnen ein ungeahntes Gestaltungspotenzial. Die Verstädterung der Welt, die ökologischen Herausforderungen, die Zeitzonen übergreifenden Arbeitswelten verlangen nach einer Architektur der Nacht. Architekten, Designer, Künstler übernehmen die Lichtregie: sie begreifen Bauten und Räume als dreidimensionale Medien, die Geschichten erzählen. Der Traum von einer immateriellen Architektur erhält frische Nahrung. Der Band stellt die Akteure vor, die mit ihren Licht-Konzepten international die aktuellen Trends markieren: für Geschäftsbauten, in der Stadtplanung ebenso wie für Kulturbauten und das urbane Nachtleben.
Die Autoren sind Helmut M. Bien, Initiator und Kurator der Luminale in Frankfurt, sowie Markus Helle, Chefredakteur der renommierten Fachzeitschrift Highlight.

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Photonica 2010 Moskau

Links die sich mit der Photonica 2010 beschäftigen:

Homepage der Photonica

OptecNet-Gemeinschaftsstand auf der Photonica 2010 in Moskau

Luminale 2010 – Biennale der Lichtkultur

Lichtskizzen Hochschule Coburg11.4. – 16.4. 2010 in Frankfurt Rhein-Main

140.000 Luminale-Besucher erleben Lichtkunst in Parks und Museen, auf Straßen und Plätzen

Die fünfte Ausgabe etabliert die Luminale als das innovative Festival für Lichtdesign und Lichtkunst

Am Freitagabend ging die Luminale mit einer Lichtmodenschau und anschließenden Party im weltbekannten Cocoon Club zu Ende. Noch einmal gab es an vielen Orten Finissagen, mit denen Frankfurt Abschied nimmt von sechs erlebnisreichen Nächten, in denen allabendlich Zehntausende von Besuchern auf Entdeckungsreise in einer Stadt des Lichtes auf Entdeckungstour waren. Insgesamt haben rund 140.000 Besucher die Luminale – Biennale der Lichtkultur besucht. Sie haben eine Stadt erlebt, in der aus Kunstlicht Lichtkunst entstanden ist.

Die Luminale fand vom 11. bis 16. April zum fünften Mal parallel zur Messe Light+Building statt. Mehr als 150 Projekte haben Frankfurt und Offenbach in ein öffentlich zugängliches Lichtlabor verwandelt.

Puls der Stadt

123 Programm-Beiträge konzentrierten sich in Frankfurt, überwiegend im Stadtzentrum, in den Wallanlagen, Frankfurts traditionsreichste öffentliche Parkanlage, die 2010 ihren 200. Jahrestage begeht und im Palmengarten, einem der bekanntesten Botanischen Gärten der Welt.  21 Projekte präsentieren sich im nahe gelegenen Offenbach und sechs weitere in Darmstadt und Mainz. Von der Party bis zum Symposium, vom geführten Rundgang bis zur Modenschau, von der Vernissage bis zur Schiffstour reichten die vielfältigen Angebot, sich mit der Stadt und ihrem Licht zu beschäftigen.

Thematische Schwerpunkte der 5. Luminale waren die Themen LED, die Digitalisierung des Lichtes, energieeffiziente Illuminationen und die Kombination von Licht mit Klang und anderen Medien. Erstmals bot das Energiereferat der Stadt Frankfurt im Rahmen der Luminale ‚Klimatours’ an, die die ökologische Vorreiterrolle Frankfurts unter Beweis stellen. Licht ist für die Inszenierung von Räumen außen wie innen ein ideales Medium, mit dem sich Geschichten erzählen und Atmosphären verändern lassen.

Eine Dokumentation der Luminale 2010 und ihrer Projekte ist in Vorbereitung. Interessierte können Sie unter www.luminapolis.com bestellen.

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