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Harter Wettbewerb – Panasonic fürchtet LED-Konkurrenz

Die kleinen Leuchtdioden in der Glühbirne halten 40.000 Stunden lang. BloombergDer japanische Elektronikkonzern Panasonic will den europäischen Markt für energiesparende Lampen erobern. Vor allem in Deutschland hat der globale Marktführer aber noch viel zu tun.
von Martin Kölling, Tokio

Der japanische Elektronikkonzern Panasonic will den europäischen Markt für energiesparende LED- “Deutschland nehmen wir als einen unserer Hauptmärkte in den Fokus”, sagte Yoshio Ito, Präsident der Beleuchtungssparte, der FTD. Bereits in diesem Jahr soll das Marketing für die neuen Lampen aus leuchtenden Halbleitern beginnen, die niedrigen Stromverbrauch mit langer Haltbarkeit kombinieren. Der Verkaufsstart steht zwar noch nicht fest. Man müsse aber wegen der harten Konkurrenz die Entscheidungsprozesse beschleunigen, stellte Ito fest.

In Japan zählt Panasonic mit voraussichtlich elf Millionen verkauften LED-Lampen im Jahr 2010 zu den Marktführern. Der Konzern befürchtet jedoch, den wachsenden europäischen Markt an die Konkurrenz zu verlieren. Nicht nur Osram und Philips , auch Erzrivalen aus Japan drohen Panasonic abzuhängen. Während der Konzern bislang nur den heimischen Markt bedient, verkauft Toshiba bereits LEDs in Europa, den USA und China. Und Sharp beliefert bereits Unternehmen in den USA.

Außerdem drängen rund 600 südkoreanische und mehr als 5000 chinesische Unternehmen in den weltweit boomenden Markt, sagte Chris Kim, Geschäftsführer der LED-Sparte von KMV. Der südkoreanische Hersteller von Funkchips fertigt neuerdings auch Leuchtdioden. Die Halbleiterlampen seien nicht schwer herzustellen, so Kim.

Die agilen Kleinunternehmen aus China und Südkorea setzen zudem längst nicht mehr nur auf Billigstware, sondern entwickeln auch eigenständig Produkte. Man habe bereits zwei westliche Designer für neue Lampenentwürfe eingestellt, sagte etwa ein chinesischer Hersteller auf der Branchenmesse Lighting Japan.

Originalartikel FTD

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Die QLOCKTWO zum Selberbauen

Eine QlockTwo als Nachbau in einem Ribba Rahmen von IKEANachdem mich jetzt schon einige angeschrieben haben um zu wissen, wo es denn diese tolle Uhr von Biegert & Funk zu kaufen gibt und bemängelten das der Preis doch etwas hoch wäre, habe ich mich auf die Suche gemacht um eine kostengünstigere Alternative zu finden, die technikafine Selbermacher zum Nachbauen anregen könnte.

Fündig würde ich auf ikeahacker einem Blog der sich mit der Modifizierung von Artikeln aus dem Angebot des schwedischen Hauses beschäftigt. Hier wurde ein Ribba Bilderrahmen hergenommen der als Gehäuse für die Elektronik dient. Auf die Glasplatte ist ein Folie aufkaschiert worden, aus der dann die Buschstaben herausgelöst wurden. Bestimmt eine ganz schöne Frikkelarbeit, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ist meiner Meinung nach sehr schön geworden.

Christian Aschoffs Nachbau der QLOCKTWODesweiteren habe ich bei Christian Aschoff eine ausführliche Anleitung gefunden um sich das Teil nachzubauen. Auf seiner Website findet man alles von der Bohrschablone über Schaltpläne, dem Board welches die LED´s ansteuert und den Code. Eine Funkuhr ist bei seinem Projekt nicht mit eingeplant gewesen, deswegen muß die Zeit einmalig von Hand eingestellt werden. Zwischenzeitlich wurde dafür aber auch eine Lösung mit integriert die sich automatisch auf das aktuelle Zeitsignal einstellt.

Großen Respekt von meiner Seite aus für den Aufwand und die detailierten Informationen zum Projektablauf und den Hürden die er bis zum finalen Betrieb nehmen mußte.

Falls man etwas technisch begabt ist oder einfach nur zäh genug ist kann man sich damit einen QLOCKTWO Nachbau erstellen.

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Ein Tropfen Licht

Illustration des "Super-Photons":  Bonner Physiker haben Lichtteilchen, sogenannte Photonen, zu einem Knäuel verdichtet und in einem sogenannten Bose-Einstein-Kondensat vereinigt. (© Jan Klärs, Universität Bonn)Bonner Physiker haben getan, was lange für unmöglich gehalten wurde: Sie vereinigten Lichtteilchen zu einem Bose-Einstein-Kondensat. Möglicherweise lassen sich so neue Lichtquellen entwickeln.

Wäre Martin Weitz ein Gelehrter im Märchen, er könnte Licht zu zauberhaften Stoffen weben und damit Prinzessinnen einkleiden. Im wirklichen Leben hat der Physikprofessor der Universität Bonn mit seinem Team es immerhin geschafft, dass Mitglieder seiner eigenen Zunft staunen: Er hat Lichtteilchen, sogenannte Photonen, zu einem Knäuel verdichtet und in einem sogenannten Bose-Einstein-Kondensat vereinigt.

Für diesen Zustand der Materie gab es 2001 einen Nobelpreis. Physiker hatten es geschafft, Gasatome so stark zu kühlen und so dicht zusammenzupferchen, dass sie ihre Individualität aufgeben und sich wie ein einziges großes Atom verhalten.

Im Prinzip, dachten sich die Physiker, müsste das auch mit Lichtteilchen möglich sein, denn sie teilen die für eine völlige Vereinigung entscheidende Eigenschaft der Atome: Photonen sind als sogenannte Bosonen gesellig genug, ihre Individualität aufzugeben. Photonen lassen sich jedoch nicht abkühlen. Dazu müsste man sie bremsen, und wer das versucht, vernichtet sie. Lichtteilchen können nur bei Lichtgeschwindigkeit bestehen.

Die Bonner Physiker brauchten also einen Trick. Sie haben sich eine winzige, verspiegelte Kammer gebaut, die sie mit einem Farbstoff füllten. Diesen beleuchteten sie mit einem Laser, so dass der Farbstoff Photonen von Gelb über Grün bis Blau ausstrahlte.

In der speziellen Geometrie der Kammer konnte sich ein einziger Farbton am besten ausbreiten, eine Art Sonnengelb. Alle Lichtteilchen mit höherer Energie (also grünem und blauem Licht) mussten nach Kollisionen mit den Spiegeln und dem Farbstoff auf die Randbereiche ausweichen.

Nach den Regeln der Quantenphysik ähnelt diese Auslese im Zentrum einem Abkühlen, auch wenn die ganze Apparatur bei Zimmertemperatur blieb. So sammelten sich die “gekühlten” Photonen in der Mitte der Apparatur.

Sie flogen relativ ungestört hin und her und als ihre Zahl etwa 63.000 erreichte, veränderte sich der Zustand: Die Lichtteilchen vollführten den erhofften Zusammenschluss (Nature, Bd.468, S.545, 2010). Auf einem Foto der Kammer bildete sich ein intensiver gelber Punkt in einer grünen Wolke. Dort hatten die Photonen ihre Individualität aufgegeben. Das konzentrierte gelbe Licht war zudem rein und kohärent wie das eines Lasers.

Die Physiker um Martin Weitz hoffen daher, dass sich nach dem Prinzip ihres Experiments Lichtquellen für kurzwellige Strahlen konstruieren lassen, was Laser bisher nur mit viel Aufwand schaffen.

Originalartikel Süddeutsche Zeitung

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OSRAM stellt die erste OLED Leuchte vor

Tischleuchte mit OLED-Technik von OSRAM Bei dieser 80cm hohen Leuchte wurden mehrere LED Techniken miteinander verwoben. Von unten trifft eine gerichteter Lichtstrahl aus normalen LED´s auf mehrere ORBEOS CDW-031 Panels. Die ORBEOS Panels sind hierbei Flächenlichter aus der Entwicklung von OSRAM und werden aktuell nur in einer runden Form angeboten. Die warmweiße Farbtemperatur (2800 K) entspricht dem warmen Licht einer Glühlampe und eignet sich daher für die stimmungsvolle und zugleich funktionale Beleuchtung. Sie wiegen rund 24g und haben einen Durchmesser von 79mm. Aktuell haben diese einen Leuchtdichte von 1000cd/m2 und eine Lebensdauer von 5000 Stunden.

Tischleuchte mit OLED-Technik von OSRAMZusätzlich wird die verspiegelte Rückseite der Panels von unten durch hell strahlende LED´s beleuchtet, um weiter Streulichter zu erzeugen, die durch die beweglichen Panels beliebig ausgerichtet werden können. Die Leistungsaufnahme der OLED Panels liegt bei etwa 4W und der 5 OSLON SSL LED´s die im Sockel mit einem Reflektor integriert sind bei jeweils etwa 6W.

Das Design und Lichttechnik der PrioLED wurden von OSRAM-Lichtdesigner Dr. Martin Möck entwickelt. Die Lichtskulptur besteht aus einer Form aus gebürstetem Aluminium die durch ihre Windung die DNA Helix nachahmen soll und die Panels sollen dabei die Moleküle darstellen.

Vorgestellt wurde das Leuchtenkonzept unter anderem auf der internationalen Designmesse SuperPiu im April 2010 in Mailand und im September 2010 im Bauhaus-Archiv Museum für Gestaltung in Berlin. Aufgrund der positiven Resonanz wird sie nun in limitierter Auflage in Aluminium der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Eine Limitierung der Auflage hängt wohl nicht nur mit der Erlesenheit des Designs zusammen, sondern wohl auch mit dem exorbitant hohen Preis für die Leuchte. Angeblich soll sich der Preis um die 400 Euro einpendeln.

Falls jemand sie sich doch bestellen will und nicht mehr Gefallen daran hat, ich bin ein dankbarer Abnehmer um Sie ausführlich bei mir zuhause zu testen.

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