OSRAM stellt die erste OLED Leuchte vor

OSRAM stellt mit der PiroLED ein neues Lichtkonzept vor, welches für den Bürotisch oder als zusätzliche Lichtquelle im Raum gedacht ist. Hierbei werden konventionelle LED Technik mit OLED Flächenleuchten kombiniert und zu einem ästethischen Leuchtkörper verschmolzen.

Tischleuchte mit OLED-Technik von OSRAM Bei dieser 80cm hohen Leuchte wurden mehrere LED Techniken miteinander verwoben. Von unten trifft eine gerichteter Lichtstrahl aus normalen LED´s auf mehrere ORBEOS CDW-031 Panels. Die ORBEOS Panels sind hierbei Flächenlichter aus der Entwicklung von OSRAM und werden aktuell nur in einer runden Form angeboten. Die warmweiße Farbtemperatur (2800 K) entspricht dem warmen Licht einer Glühlampe und eignet sich daher für die stimmungsvolle und zugleich funktionale Beleuchtung. Sie wiegen rund 24g und haben einen Durchmesser von 79mm. Aktuell haben diese einen Leuchtdichte von 1000cd/m2 und eine Lebensdauer von 5000 Stunden.

Tischleuchte mit OLED-Technik von OSRAMZusätzlich wird die verspiegelte Rückseite der Panels von unten durch hell strahlende LED´s beleuchtet, um weiter Streulichter zu erzeugen, die durch die beweglichen Panels beliebig ausgerichtet werden können. Die Leistungsaufnahme der OLED Panels liegt bei etwa 4W und der 5 OSLON SSL LED´s die im Sockel mit einem Reflektor integriert sind bei jeweils etwa 6W.

Das Design und Lichttechnik der PrioLED wurden von OSRAM-Lichtdesigner Dr. Martin Möck entwickelt. Die Lichtskulptur besteht aus einer Form aus gebürstetem Aluminium die durch ihre Windung die DNA Helix nachahmen soll und die Panels sollen dabei die Moleküle darstellen.

Vorgestellt wurde das Leuchtenkonzept unter anderem auf der internationalen Designmesse SuperPiu im April 2010 in Mailand und im September 2010 im Bauhaus-Archiv Museum für Gestaltung in Berlin. Aufgrund der positiven Resonanz wird sie nun in limitierter Auflage in Aluminium der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Eine Limitierung der Auflage hängt wohl nicht nur mit der Erlesenheit des Designs zusammen, sondern wohl auch mit dem exorbitant hohen Preis für die Leuchte. Angeblich soll sich der Preis um die 400 Euro einpendeln.

Falls jemand sie sich doch bestellen will und nicht mehr Gefallen daran hat, ich bin ein dankbarer Abnehmer um Sie ausführlich bei mir zuhause zu testen.

Luminale 2010 – Biennale der Lichtkultur

Am Freitagabend ging die Luminale mit einer Lichtmodenschau und anschließenden Party im weltbekannten Cocoon Club zu Ende. Insgesamt haben rund 140.000 Besucher die Luminale – Biennale der Lichtkultur besucht. Sie haben eine Stadt erlebt, in der aus Kunstlicht Lichtkunst entstanden ist.

Lichtskizzen Hochschule Coburg11.4. – 16.4. 2010 in Frankfurt Rhein-Main

140.000 Luminale-Besucher erleben Lichtkunst in Parks und Museen, auf Straßen und Plätzen

Die fünfte Ausgabe etabliert die Luminale als das innovative Festival für Lichtdesign und Lichtkunst

Am Freitagabend ging die Luminale mit einer Lichtmodenschau und anschließenden Party im weltbekannten Cocoon Club zu Ende. Noch einmal gab es an vielen Orten Finissagen, mit denen Frankfurt Abschied nimmt von sechs erlebnisreichen Nächten, in denen allabendlich Zehntausende von Besuchern auf Entdeckungsreise in einer Stadt des Lichtes auf Entdeckungstour waren. Insgesamt haben rund 140.000 Besucher die Luminale – Biennale der Lichtkultur besucht. Sie haben eine Stadt erlebt, in der aus Kunstlicht Lichtkunst entstanden ist.

Die Luminale fand vom 11. bis 16. April zum fünften Mal parallel zur Messe Light+Building statt. Mehr als 150 Projekte haben Frankfurt und Offenbach in ein öffentlich zugängliches Lichtlabor verwandelt.

Puls der Stadt

123 Programm-Beiträge konzentrierten sich in Frankfurt, überwiegend im Stadtzentrum, in den Wallanlagen, Frankfurts traditionsreichste öffentliche Parkanlage, die 2010 ihren 200. Jahrestage begeht und im Palmengarten, einem der bekanntesten Botanischen Gärten der Welt.  21 Projekte präsentieren sich im nahe gelegenen Offenbach und sechs weitere in Darmstadt und Mainz. Von der Party bis zum Symposium, vom geführten Rundgang bis zur Modenschau, von der Vernissage bis zur Schiffstour reichten die vielfältigen Angebot, sich mit der Stadt und ihrem Licht zu beschäftigen.

Thematische Schwerpunkte der 5. Luminale waren die Themen LED, die Digitalisierung des Lichtes, energieeffiziente Illuminationen und die Kombination von Licht mit Klang und anderen Medien. Erstmals bot das Energiereferat der Stadt Frankfurt im Rahmen der Luminale ‚Klimatours’ an, die die ökologische Vorreiterrolle Frankfurts unter Beweis stellen. Licht ist für die Inszenierung von Räumen außen wie innen ein ideales Medium, mit dem sich Geschichten erzählen und Atmosphären verändern lassen.

Eine Dokumentation der Luminale 2010 und ihrer Projekte ist in Vorbereitung. Interessierte können Sie unter www.luminapolis.com bestellen.