Lichttechnik: Erleuchtung im Minutentakt

Weltweit sind LED ein Billionenmarkt. Neben der Möglichkeit diese Technologie in vielen Formen und Farben herzustellen, erhalten Sie weiterhin durch die fortschreitende Abschaffung der klassischen Glühbirne ein Schub. Ebenfals wird die Möglichkeit der Farbveränderung von LED Lichtern dazu genutzt werden durch unterschiedliche Lichttemperaturen die Stimmung und die Produktivität der Menschen zu erhöhen.

Platte Kopie: Flachstrahler in Glühbirnenoptik aus leuchtendem Oled-KunststoffGlühbirnen sind beliebt, aber technisch völlig veraltet – und bald ganz verboten. Innovative Lampentypen wie LEDs und Oleds ermöglichen nicht nur neue -Beleuchtungskonzepte zu Hause und im Büro. Sie machen uns auch produktiver.

Für gewagte Prognosen ist Martin Hubert in der Elektronikwelt bekannt. Früher als fast alle Wettbewerber prophezeite er als Chef der deutschen Fotosparte beim Optikkonzern Olympus den Niedergang der analogen Fotografie. Binnen zehn Jahren würden Digitalkameras den Markt dominieren, sagte er Ende der Neunzigerjahre voraus – belächelt von manchem Konkurrenten. Es dauerte nicht einmal halb so lang.

Jetzt ist der Elektronikexperte sicher, die nächste Branche gefunden zu haben, die vor einer Zeitenwende steht – und hat einen Vertrieb für LED-Leuchten gegründet: “Der Übergang von Glühlampen zu digitalen Beleuchtungstechniken vollzieht sich so rasant, dagegen war die Digitalisierung des Fotos eine Schnecke”, sagt Hubert. Und heute lächelt niemand mehr.

Denn der Umbruch ist längst überfällig. Und anders als die ersten Digi-Knipsen sind die elektronischen Leuchtdioden – kurz LEDs genannt – schon konkurrenzfähig. Oder sie nähern sich, wie die neuartigen organischen Leuchtdioden (Oled), der Marktreife. Die mehr als 130 Jahre alte Glühlampe jedenfalls hat europaweit ausgedient. Nach dem Verbot der 100-Watt-Leuchten bereits vor einem Jahr hat es im September auch die 75-Watt-Birnen erwischt. 60- und 25-Watt-Lampen folgen 2012, die etwas sparsameren Halogenlampen ab Effizienzklasse C im Herbst 2016.

Kaltes Blau zum Aufputschen

Leuchtenproduzenten wie Philips, Cree, General Electric oder die Siemens-Tochter Osram rüsten sich daher für ein rasant wachsendes Geschäft mit den Nachfolgetechniken. Auch Sharp, Toshiba, LG, Samsung oder Panasonic investieren massiv in die LED-Fertigung. Das Beratungsunternehmen McKinsey prognostiziert, dass sich der Umsatz mit LED-Leuchten bis 2015 alleine in Europa von heute 300 Millionen Euro auf 1,9 Milliarden Euro fast versechsfacht.

“Weltweit sind LEDs bald ein Billionenmarkt”, sagt Monika Kursawe, die Leiterin der zentralen Forschung und Entwicklung bei Merck in Darmstadt. Das Unternehmen produziert Rohstoffe für die strahlenden Mikrochips, die elektrischen Strom – statt auf dem Umweg über anfällige Glühdrähte – direkt in Licht umwandeln.

Für dynamisches Wachstum spricht auch, dass die elektronischen Strahler mit Eigenschaften glänzen, gegen die klassische Glühlampen doppelt alt aussehen: So ist das neue Licht nicht nur bei Format, Energieeffizienz oder Lebensdauer überlegen. Die neuen Leuchten ermöglichen es teilweise sogar, Helligkeit und Lichtfarbe fließend anzupassen; von aufmunternd-kühlem Morgenlicht bis zu beruhigend warmen abendlichen Tönen.

Studien belegen, dass sich dadurch sogar Produktivität und Konzentrationsfähigkeit von Menschen beeinflussen lassen. So ermittelte etwa das Berliner Ergonomics Institut für Arbeits- und Sozialforschung, dass etwa Mitarbeiter eines Callcenters 20 bis 30 Prozent effektiver waren, wenn sie kaltem, bläulichem Licht ausgesetzt wurden. Warmes, ins Rötliche neigendes Licht dagegen wirkt beruhigend.

In Zukunft könne der Effekt auch am Arbeitsplatz genutzt werden, erwartet Tran Quoc Khanh, Lichtingenieur an der Technischen Universität Darmstadt: “Wenn Sie morgens müde sind, weckt man Sie mit Kalttonlicht. Wenn Sie wach sind, kann man Sie mit wärmerem Licht beruhigen. Nach dem Mittagessen prasselt wieder grelles, kaltes Licht auf Sie nieder, damit Sie produktiv arbeiten.” Erleuchtung im Minutentakt – sozusagen.

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Neue OLED Tastatur von Art Lebedev

Art Lebedev entwickel eine weitere Tastatur mit OLED Displays in den Tasten. Die Optimus Popularis hat in der Tastatur OLED´s mit einer Auflösung von 64×64 Pixeln und ein zusätzliches Display auf dem weiter Informationen dargestellt werden können.

Art Lebedevs neue Tastatur mit OLED Tasten: Name Optimus PopularisDas Designstudio Art Lebedev hat nach Optimus Maximus, einer sehr teueren Tastatur mit LED Tasten, einen Nachfolger vorgestellt. Optimus Popularis soll der kleine Bruder des Maximus heißen und auch noch deutlich günstiger sein.

Den Projektblog mit Vorschlägen der User könnt Ihr hier finden: optimus-project.livejournal


Weniger als tausend Dollar soll die neue Tastatur der Optimus-Reihe kosten. Der Vorgänger Optimus Maximus schlug noch mit knapp 1600 Dollar zu Buche.

Bei der neuen Tastatur wird es keinen separaten Zahlenblock mehr geben, die Auflösung der OLED Displays für die einzelnen Tasten wurde gegenüber dem Vorgänger von 48x48auf 64×64 Pixel erhöht. Eine weitere Veränderung ist das Display über die ganze Tastaturbreite welches über Widgets weitere Informationen darstellen kann und wie es bei Art Lebedev meistens der Fall ist, auch selbst konfigurierbar sein wird. Die Tastatur ist ebenfalls auch deutlich schlanker geworden.

Die Tastatur sollte irgendwann ab Anfang 2011 in den Handel kommen.

Information und ein großes Bild der Tastatur könnt Ihr auf der Projekt Seite finden: livejournal

Tastaturerweiterung mit 3 OLED Screens…

Zusatzerweiterung zum normalen Keyboard mit erweiterter Funktionalität, Tasten sind kleine Displays und können Grafiken oder Filme darstellen

3 Tasten Tastaturerweiterung von Art. Lebedev Studio von Art Lebedev Studio, welches über USB 1.0 angeschlossen werden kann. Bei dieser Erweiterung werden, auf den 3 OLED Screens die gleichzeitig auch als Tasten fungieren, auf einer Fläche von 20x20mm mit einer Auflösung von 96×96 Pixel und 65 536 Farben bei einer Bildwiederholungsrate von 3 Bildern pro Sekunde neben Grafiken auch Filme oder sonstige animierte Grafiken zur Schau gestellt.

Wie bei dem Optimus Maximus gibt es auch hier eine Konfigurationssoftware (für Mac und Windows) mit der die Anzeige gesteuert werden kann.


Neben den vorhandenen Funktionen wie z.B. über einen Tastendruck den Rechner zu sperren, iTunes steuern, Börsenkurse anzeigen etc. kann man, mit den auf der WebSite vorhandenen Bibliotheken, selber PlugIns entwickeln um es an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.